Ein Doppelloop für Pattonville

In Waldenburg2024 war schon klar, daß wir für Waldenburg2025 einen weiteren Schattenbahnhof brauchen würden, da Muscle Shoals wohl nicht dabei sein würde.

Wir haben dann hin und her überlegt, das die beste Lösung dafür wäre. Pattonville stand zur Verfügung, aber war für unseren Wunschzuglängen doch erheblich zu kurz. Die Umsetzerei der Loks in Muscle Shoals wurde auch nicht als so ganz optimal angesehen, irgendwie ist der Loop-Yard schon ideal. Peter brachte dann die Idee eines separaten Baloontrack am Streckenende (wie bei viele FREE-MO-Arrangements zu sehen) ins Spiel. Hierbei ist jedoch die Zuglänge sehr stark eingeschränkt, da sich der gesamte Zug im Loop befinden muss, damit er auch wieder ausfahren kann.

Dann ist die Idee entstanden, Pattonville mit einem doppelten Loop zu ergänzen. Damit ist für die Zuglänge nicht der Loop selbst relevant, sondern die Nutzlänge der Gleise von Pattonville kommt noch 2x dazu. So kommen dann beachtliche Gleislängen zusammen. Ein weiteres 1,2 m-Zwischenstück zu Pattonville hab ich dann auch weder in der Scheue gefunden, in Verbindung mit dem Loop sind das dann gleich 2,4 m Nutzlänge für die beiden Loop-Gleise mehr.

Da Pattonville in Summe 6 Gleise hat (wovon jeder Loop jeweils ein Ein- und ein Ausfahrgleis braucht) hat er natürlich deutlich deutlich weniger Kapazität als Loop-Yard. Die jeweils äußeren Gleise bleiben Stumpfgleis um Locals zu bilden oder Wendezüge dort abzustellen. Die sehr große Gleislänge in den zwei Loop-Gleisen ermöglicht es aber auch, zwei durchaus stattliche Züge hintereinander aufzustellen. Das muss halt vom Fahrplan her so eingeplant werden.

Startschuss zu Bau den Loop war dann im Mai zum Basteltreffen Diemendorf. Ich hatte vorher die Fräszeichnung erstellt, eine große Platte 10er-Pappelsperrholz geholt und noch kurz vor meinem Urlaub die CNC-Fräse angeworfen und die ersten 4 Module und die ganze Verbindungsplatten (aus 12er Multiplex) gefäst und mit ins Allgäu zum Boot einkranen genommen.

Modulbausatz wie aus der CNC gefallen.

Weil es Ende Mai/Anfang Juni dann pausenlos geregnet hat (und es auch dem Boot mega ungemütlich war) haben wir dann kurzfristig das Basteltreffen vorgezogen und bei Peter losgelegt.

Einschlagmuttern einziehen
Erster Testlaufbau auf dem Boden
Die ersten Gleise liegen.
Stand morgens am 2. Tag.
Stand morgens am 2. Tag.

Es ging flott weiter. Als nächstes waren die geraden Streckenmodule an der Reihe. Sehr hilfreich war dabei Peters Lehre, 1,2 m lang und 16,5 mm breit. So gelingen super gerade verlegte Gleise.

Stahllehre im Einsatz
Das gerade Modul ist provisorisch an der falschen Stelle angebaut.
Letzter Arbeitsschritt war der Übergang zwischen den geraden Module und den Bögen herzustellen
Stand am Abend des 2. Bautags
Wohnzimmer voll

Nun wurde noch die tatsächliche Geometrie vermessen – da hat prima gepasst. So können nun die 4 Bögen dann konstruiert werden.

Leider haben wir jetzt nur noch 3 Flexgleise übrig, da reicht gerade noch für die beiden Aufstellgleise für die Locals. Zum Weiterbau des Loops müssen nun erst die 4 Bogenteile gefräst und neue Schienenprofile geliefert werden. Die Flexgleise sind bei Rails in Sheffileld bestellt, habe aber noch keinen Liefertermin.

PiLocoBuffer als WiThrottle Server konfigurieren

Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt einen möglichen Weg den PiLocoBuffer als WiThrottle-Server mit JMRI zu konfigurieren. Der Rasperry Pi ist für diesen Zwecke der idealer und kostengünstiger Kleincomputer und viel leistungsfähiger als die bei üblichen LN-WiFi-Adaptern (z.B. Digitrax PR3, Uhlenbrock 63860, Yarmorc YD7001) verwendeten Wemos – die in den Regel mit einer Hand voll WiFreds am Limit sind. Der Pi verwendet als Betriebssystem Debian das auf Linux basiert. Die Bedienung ist nicht jedem geläufig – daher diese Anleitung für Nicht-Informatiker im Kochbuchstil…man nehme….

Ich arbeite dabei ganz bewusst mit der grafischen Oberfläche auf den Pi (da das Vorgehen die meisten von Windows gewöhnt sind). Bei Linux/Debian erfolgt die Programminstallation über Konsoleneingaben – ganz anders als bei Windows. Die teilweise erstmal etwas kryptisch erscheinende Befehle sind alle hier aufgelistet und können per drag-and-drop übernommen werden.

Experten werden einen anderen Weg (ohne grafische Oberfläche, nur mit Konsoleneingaben) gehen. Für die ist die Anleitung natürlich nicht gedacht – die kennen sich ja sowieso mit Linux aus.

Was brauchen wir:
– Rasbery Pi 4 Model B mit 2 GB RAM (!!! keinen Pi 5!!!),
4 GB geht auch, braucht es aber nicht
– PiLocoBuffer aus der FREMO-Bestellaktion
– Schnelle Micro-SD-Karte 32 GB, ggf. Adapter auf SD-Karte – abhängig vom
Kartenslot des Windows PC
– Leistungsfähige Stromversorgung für den Pi (5V, 3A z.B. original Pi-Netzteil)
– Adapter oder Adapterkabel Mico-HDMI auf HDMI oder was euer Monitor hat
(wird nur zur Einrichtung benötigt)

Zuerst müssen wir das Raspberry Pi OS auf der SD-Karte mit dem offiziellen Raspberry Pi Imager erstellen. Das machen wir ganz normal am Windows-PC.

https://www.raspberrypi.com/software/

Model P4 auswählen

Dann beim Betriebssystem (OS) nicht das vorgeschlagene sondern nach unten scrollen bis Pi OS (other)

In den Menu Pi OS Legacy 64-bit Bullseyes Full auswählen.

Die SD-Karte auswählen.
Nun müssen wir noch Einstellungen vornehmen:



In den Allgemeinen Einstellungen eine individuellen Hostnamen vergeben (auf dem Treffen sollten nicht alle nur „lbserver“ heißen).

Es macht auch Sinn, eine individuellen User-Namen/PW zu erstellen. Das ist zwar nur für den SSH-Zugang relevant, der Pi motzt dann später immer und fordert auf, das Standardpasswort zu ändern.

Dann brauchen wir zur Einrichtung noch ein WiFi mit Internetzugang.

Dann Speichern, die Anwendung der OS-Änderungen mit „Ja“ aktivieren und das Überschreiten der SD-Karte bestätigen und die Software beginnt die Daten auf die SD-Karte zu übertragen und dann zu verifizieren. Wenn die Verifizierung durchgelaufen ist kommen Aufforderungen am Bildschirm: Man solle die SD-Karte formatieren – einfach ignorieren und die SD-Karte entnehmen und in den Pi einschieben.

Nun muss der Pi konfiguriert werden – dazu müssen wir auf die Kommandozeile des Pi kommen. Dafür gibt es unterschiedliche Wege: Direkt am Pi oder über SSH/VCN. SSH/VCN möchte ich hier nicht beschreiben. Es erfordert zusätzliche Software (PuTTy, IP-Scanner, …) und wer sich genauer auskennt weiß sowieso wie das geht.

Wir arbeiten nun direkt am Pi und schließen dazu den Pi an einen Bildschirm (mit Adapter Micro-HDMI) + Maus + Tastatur an. Er hat ja genug USB-Buchsen. Das ist alles nur temporär für die Einrichtung!
Wir der Pi mit Strom versorgt denn fährt er hoch und zeigt einen schönen Sonnenuntergang (wenn es ein Fischerboot ganz in Blau gehalten ist habt Ihr das falsche OS erwischt – nochmal von vorne). Mit dem Browser (Weltkugel links oben) können wir nun testen ob der Pi Internet hat und diese Seite auf dem PI aufrufen.

www.us-trains.info/

Alles was beim Pi auf Admin-Ebene gemacht wird erfolgt über das Terminal >_, 4. Eintrag in der linken oberen Ecke. Admin-Befehlen ist i.d.R. sudo vorgestellt. Alle Befehle können mit markieren, rechte Maustaste-> copy und in Terminal dann ebenfalls mit rechter Maustaste und paste eingefügt werden. Man braucht also nix abzutippen.

Die Einrichtung gliedert sich in vier Teile.

1. LBServer installieren

Dann geht es gleich im Terminal los

sudo apt install pkg-config avrdude libsystemd-dev

d-

mit „Y“ fortsetzen.
Nun holen wir uns das Config-Zip über das Teminal:

wget https://sourceforge.net/projects/loconetovertcp/files/PiLocoBuffer/config/PiLocoBufferConfig_0.1.zip

Der Download landet dann im Stammverzeichnis des aktuellen Users. Über den File Manager dort das zip markieren, rechte Maustaste und „Extract Here“. Dann wir ein neues VerzeichnisPiLocoBufferConfig_0.1 erstellt. Dort liegen dann die Programmdateien von PiLocoBuffer.

Dann geht es wieder im Terminal weiter (da wir wieder als Admin aktiv werden müssen):

cd PiLocoBufferConfig_0.1
sudo make FIRMWARE_VER=2023-04-15 LBSERVER_VER=0.14 all

Nach eine Neustart (geht auch über das Terminal sudo reboot) sollte nun etwas auf dem Bildschirm des PiLocoBuffers erscheinen – wird es aber in 95% der Fälle nicht! Nun ist erstmal drehen im Uhrzeigersinn am Poti (10k) links neben dem roten Knopf angesagt – drehen, ja weiter drehen, und weiter drehen,… – es können auf 25, 50, 100 Mal sein bis da langsam etwas erscheint. Mit dem andere Poti kann dann noch die Helligkeit passend eingestellt werden.

2. JAVA und JMRI Installieren
Java installieren:

sudo apt install default-jdk

im Lauf der Installation muss man wieder mit „Y“ bestätigen. In Installation dauert ein paar Minuten – Geduld!

Nun hole ich mir das neuste JMRI -am schnellsten wieder über die das Terminal
wget https://github.com/JMRI/JMRI/releases/download/v5.6/JMRI.5.6+R89a87446cb.tgz

Der Download landet dann im Stammverzeichnis des aktuellen Users, dort mit dem File Manger das tgz markieren, rechte Maustaste und „Extract Here“. Dann wir eine neues Verzeichnis JMRI erstellt. Dort liegen dann erstmal die Programmdateien von JMRI.

So sollte es dann aussehen

Weiter im Terminal

cd ~/JMRI
./CreateJmriApps.sh -d

Nun sollte auf dem Desktop die „PanelPro.desktop“ erscheinen.

Wir wollen ja, daß der PiLocoBuffer automatisch startet, wenn er eingeschalten wird (wenn Morgens auf dem Treffen der Strom eingesteckt wird) . Also wieder ins Terminal:

cd ~/.config
mkdir autostart
cd autostart
ln -s ~/Desktop/PanelPro.desktop PanelPro.desktop

sudo reboot

4. JMRI configurieren

DecoderPro startet nun und will konfiguriert werden. Verbindung zum LbServer einrichten – sprich Digitalsystem Digitrax auswählen, Verbindung Loconet über TCP und den Localhost ( 127.0.0.1) als Serveradresse, DSC100 und speichern.

Nun über Bearbeiten -> Voreinstellungen in der rechten Leiste Reiter WiThrottle wechseln den WiThrottle Server bei Startup zu aktivieren.

5. Startverzögerung für JMRI
Nun gibt es noch eine Besonderheit. Wenn man das ganze System (Fritzbox/Zentrale/PiLNBuffer) gleichzeitig einschaltet (also wenn einer auf dem Treffen die komplette Stromversorgung des Arrangements einsteckt) fährt der unter Umständen das JMRI schneller hoch, als die FritzBox das LAN bereitstellt. D.h. JMRI findet beim Start keine LAN/WLAN-Verbindung. Somit können sich die WiFreds nicht anmelden.

Daher macht es Sinn den Start des JMRI etwas zu verzögern.

Durch den 1. Start von JMRI wird im Homeverzeichniss der Ordner .jmri automatisch erstellt. Der Ordner ist aber „Hidden“ und wird erst angezeigt, wenn man „show Hidden“ aktiviert. In den Ordner befindet sich die Datei „PanelProConfig2.properties“. Die Datei kann man nun editieren:

<entry key=“autoStartTimeout“>30</entry>
<entry key=“autoStart“>false</entry>

JMRI will nun einen Neustart und damit ist der PiLocoBuffer nun Einsatzbereit.

WiFred – Adressen zuweisen

Mit den WiFred gibt es nun im Fremo einen zuverlässigen Funk-Handregler für das LocoNet, der sich sicherlich schnell durchsetzen und in ein paar Jahren fast vollständig die kabelgebundene Fredis ablösen wird. Seit 2021 werden schon Treffen vollständig über WiFreds gefahren, ohne Rückfallebene mit LN-Boxen.

Die Adresszuweisung unterscheidet sich grundlegend von Dispatch der kabelgebunden Freds. Da das Wissen hier noch nicht so weit verbreitet ist, habe ich hier diese Anleitung erstellt. Es ist ein Weg – der WiFred bietet viele Wege, aber sämtliche Option aufzuzeigen verwirrt den Einsteiger. Die ausführliche Dokumentation ist hier zu finden.

Was braucht man dafür?

Um eine Adresse auf einen WiFred zu dispatchen braucht man nur ein Mobiltelefon.

Ein WiFred kann bis zu 4 Adressen steuern

Pro WiFred können 4 Adressen (auch kurze Consistadressen) gesteuert werden, auch gleichzeitig (Beispiel: ich fahre einen Local mit zwei Loks, stelle beim rangieren eine zur Seite. Fahre dann später mit zwei Loks weiter) oder nacheinander (Beispiel: Ich habe 4 Loks (-Gruppen/Consists) für Extras dabei die ich nacheinander (nicht gleichzeitig) einsetzen möchte). Die können dann jeweils auf einen Regler zugewiesen werden, mit den 4 Schiebeschaltern kann die Steuerung der gewünschten Loks eingeschaltet werden.

Beispiel:

Ich werde mir für Wolfi 2 WiFreds für mich vorbereiten. Auf einem WiFred sind meine Loks für Locals zugeordnet und auf dem 2. sind meine Loks für Extras für die Hauptstrecke. Ich gehe nach SWD-Prinzip davon aus, daß ich i.d.R. mit meine Loks fahren werde – ich kann aber nur mit einer Traktion  gleichzeitig fahren. 
Somit steht ein Regler für meine verschiedenen Locals-Bespannungen bereit und ich entscheide, ob ich die ATSF 2107 (Schieberegler 1), eventuell zusammen mit der ATSF 3100 (Schiebregler 2), die WP 731 (Schieberegler 3) oder die SOO 4512 (Schieberegler 4) fahren möchte.

Für meine Extra/Thrus gibt es einen zweiten WiFred. Auch darauf sind auf Schieberegler 1 die SP-Tunnel-Motor auf Schieberegler 2 die SP GP40, auf Schieneregler 2 der WP-Consist, usw. Dann kann ich jede SP-Lok einzeln oder auch beide zusammen fahren oder die WPs.

Klar – wenn sich jemand die WP-Localtraktion von mir „ausleihen“ möchte und ich gleichzeitig selber einen Local mit meinen Loks fahren möchte, müssen wir temporär die Adresse der WP-Lok auf eine neue WiFred dispatchen. Aber das geht ja schnell und ich habe das im Focus, dass die WP-Lok „verliehen“ ist und auf einem andere Regler läuft. Der Schieberegler 3 ist dann solange bei mir Tabu. Die Zuweisung bleibt aber auf meinem „Local-WiFred“ bestehen. 

Adressen dem WiFred zuweisen

Dazu wir zunächst der WiFred ausgeschaltet (alle 4 Schieberegler runter) und etwa 5 Sekunden warten bis alle LED ausgehen. Dann die gelbe Taste gedrückt halten und dabei den WiFred mit gedrückter Taste einschalten. Die gelbe Taste gedrückt halten, bis der WiFred aufhört grün/rot zu blinken und Dauerlicht rot zeigt. Das ist das Zeichen, daß er einen Hotspot aufgebaut hat. Nun im Mobiltelefon die WLAN-Einstellungen öffnen und nach einem WLAN WiFred-configXXX suchen.

Das Mobiltelefon mit diesem WLAN WiFred-configXXXX verbinden und einen Browser öffnen. Dort kann man dann die Configseite des WiFred öffnen. Abhängig vor Betriebssystem geht das automatisch indem man auf verbinden drückt oder indem man irgendwas im Bowser aufruft (da es ja nix anderes verfügbar ist) oder über http://192.168.4.1 oder http://config.local . Wer es etwas komfortabler möchte sollte (zu Hause) den Bonjour Browser installieren, dieser zeigt gleich alle WiFreds an, die sich im Config befinden.

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.wellenvogel.bonjourbrowser

Die Configseite ist an sich selbsterklärend: Für Loco 1-4 (=Schieberegler 1-4) können lange oder kurze Consistadressen ausgewählt werden, die Fahrrichtung geänderte werden und sogar ein Funktionsmapping eingestellt werden. Adresse -1 bedeutet Schieberegler nicht belegt.

Wichtig: Jede Eingabe im Loco-Block immer mit „save loco config“ anschließen!

Sind alle Loks zugewiesen die Configseite GANZ WICHTIG immer mit dem Button „Restart WiFred to enable new WiFi settings VERLASSEN!!!! (auch wenn nix an den WiFi-Settings geändert wurde). Je nach Firmwarestand des WiFreds kann der Punkt „Restart“ auch unten sein.

Dann startet der WiFred neu, verbinden sich mit dem DCC-Wlan und zeigt dann grün. 

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USfine Rangierlayout Waldenburg 2023

Am Anfang steht eines genialste Treffensbilder die mir je untergekommen ist! Andreas Rittershofer hatte den genialen Blickwinkel gefunden und beide Arrangements der Waldenburg-Treffens auf einem Fotos vereint: Im Vordergrund der Erzhafen von Jans Stahlwerk im AmericaN-Layout, im Hintergrund 7th-Street mit der Albers Mill des USfine-Layouts. Vielen Dank an Andreas, dass ich das Bild hier verwenden darf!

Nach längerer Abstinenz gibt es eine Neuauflage von US-fine für alle Freunde der etwas feineren US-Modellbahn in Waldenburg. Es sind neue Leute dazu gekommen, aber auch altbekannte Module wie Youngstown – mit neuem Besitzer – waren dabei. 

Youngstown

USfine bedeutet nicht eine Fixierung auf Radsatznormen, es stehen vielmehr allgemeine Qualtätskriterien in Vordergrund: Gestaltete Module (bis auf den Ersteinsatz Golden State Lumber durchgehalten), hochwertiger, durchgehend gealterter Fahrzeugpark passend zur gewählten Epoche modern etwas 2005 – 2015.

Arrangement-Plan, der Rest der kleinen Halle war das AmericaN-Ranierlayout

Arrangement

Das Arrangement bestand aus dem Fiddle-Yard Pattonville, der leider etwas kürzer als sonst ausgefallen war, weil ich leider ein Teil zu Hause vergessen hatte. So wurden halt die Ausgangszüge auf 4 Gleise bereit gestellt und dann bei der Abfahrt zusammen rangiert.

Dann ging es über die Winnemucca-Curve nach Youngstown.

Dort ist in modernen Zeiten nur noch ein Anschliesser aktiv – Accampo handelt mit landwirtschaftlichem Equimpent für Ost- und Weinanbau. Die Packing Houses sind nicht mehr im Betrieb und die Shortline nutzt das Gleis zum Abstellen momentan nicht benötigter Wagen. Solche Storrage-Tracks sind heute ein netter Nebenverdienst für Shortlines und bringen den einen oder anderen Wagen bzw. Wagengattungen aufs Arrangement, für den es keinen Anschliesser gibt.

Die Packing-Houses sind in modernen Zeiten nicht mehr in Betrieb, das Gleis wird als Storrage genutzt.


Weiter ging es über die markante CCT-Brücke auf die San Louisa Line. Am dortigen Abzweig war der noch ungestaltete Neubau Golden State Lumber angeschlossen. Wie der Namen schon sagt wurde dort Lumber in Centerbeams und großvolumigen Boxcars angefahren. Die Bedienung von Youngstown und Golden State Lumber erfolgt von Classification Yard aus.

Der Bandit kommt von der Bedienung von Youngstown zurück

Nach der Louisa Line erreichte die Strecke Springfield mit dem markanten Street Running.

Zuführung der Class1-Railroad

Von Street Running zweigt der Classification Yard ab, der Betriebsmittelpunkt der Shortline.

Einfahrt Classification Yard, im Schuppen wartet der Bandit.
Die SJVR 107 – die ehemalige California Northern – wartet ebenfalls auf die ankommende Wagen.

In Verlängerung zum Classification Yard liegt die 7th-Street Branch, das Streckengleis dorthin wird immer wieder als Ausziehgleis benutzt, so kommen auch die Streckenloks der Class1-Railroads beim Zustellen oder Abholen der Wagen auf die NAI35-Strecke.

Vom Classification Yard aus ziehen die Streckenloks auf die 7th-Street Branch aus.

Den Anschluß der NAI35-Strecke bildet 7th-Street mit der markanten Albers Mill.

Albers Mill
7th Street

Am Streckenende liegt Central Valley Chemicals mit der Tankwagenentladung am Streckengleis.

Central Valley Chemicals

In 7th-Street hat der lokal Schrotthändler Steel Smith den ehemaligen Pier angemietet und schlägt dort mit einem Bagger Schrott aus Abrollmulden in Gondolas um. Die Absetzer-LKW bringen dauern Nachschub, und so werden mindestens 3 Gondolas am Tag beladen.

Steel Smith schlägt Schrott am ehemaligen Pier um.
Steel Smith ist froh, endlich ein Gleis anmieten zu können. Der Schrott wird mit Absetzmulden herangeschafft.

Neben dem Anschluß von Henry&Sohns geht es geradeaus am Street-Running nach Springfield Industries. Die dortigen Anschlüsse (ACME und Springfield Distribution) bekommen regelmäßig mehr Wagen als die Anschlußgleise fassen können. So muss ein Reefer bei ACME gleich Morgen zugestellt und zur Mittagszeit schon wieder abgeholt und eine neue Leerwagen dafür zugestellt werden. Auch bei Sunrise Distribution müssen untertags Wagen getauscht werden.

Der Grashüpfer rangiert in Springfield Industries.

Betrieb
Neu – bzw. bislang nur im Privattreffen im Bw Kornwestheim erprobt  – war die Konzentration auf überwiegenden Branchline-Rangierbetrieb. Ziel war: Gepflegtes rangieren (bis der Arzt kommt) mit hochwertigem, durchgehend gealtertem, epochengerechtem Fahrzeugpark. Hier gab es fast nur Rangierjobs auf der Branch – genau die Jobs die bei der SWD immer so heiß begeht sind.
Die örtliche Class1-Railroad hat die Zustellung der letzten Meile eine neu gegründeten Shortline überlassen (die aktuell einen wild zusammen gewürfelten Lokpark betreibt – Hauptsache fährt und bremst..). Die Zuführung der Class1-Railroad erfolgt vom Fiddle-Yard Pattonville zum Springfield Classification Yard. Dort macht sich die Shortline an die Zerlegung der Zugs und rangiert die einzelnen Rangierjobs zusammen.

Action im Classification Yard! Zwei Rangierloks zerlegen die ankommenden Wagen für die drei Rangierjobs.
Die UP fährt Light Power nun zurück nach Pattonville
Light Power auf der CCT-Brücke vor Youngstown

Dann starten die Locals nach Youngstown, 7th-Street und zu den Anschlüssen am Springfield Industrie. Wurden allen Anschlüsse bedient und die abgehenden Wagen zusammen rangiert geht es zurück nach Springfield Classification Yard.

Rangieren in 7th Street

Dort steht nochmals die Sortierung der Wagen nach Richtungen an bevor dann der geblockte Übergabezug nach Pattonville startet.

Der Arbeitstag bei der Branchline ist fast geschafft: Der Bandit hat sich auf das Nebengleis verzogen während die UP die Wagen für die Ampelfarben abholt. Im Hintergrund wartet schon die NS mit den Wagen für die „dunklen“ Farben.

Wir haben dann während des Betriebs schnell gemerkt, daß es sinnvoller ist, die Zuführung in zwei Züge zu teilen. Dann konnte die Rangiercrew schon mit der Zerlegung beginnen. Eine Zustellung erfolgte dann von einer westlichen Class1-Railroad, die andere von einer eher im Osten angesiedelten. Natürlich waren die Wagen aber nicht nach Zielen geblockt – sonst wäre es im Classification Yard ja zu einfach gewesen.

Die UP holt sich die Wagen für die Apfelfarben im Yard ab.
Ist die UP mit dem Apfelfarben weg gibt es etwas Platz im Yard. Die NS holt mit Unterstützung einer KGS die Wagen für die dunklen Farben ab.

Nur H0fine-Fahrzeuge?
Nein, es gab keinen dogmatischen Ansatz. Natürlich sind Code88-Radsätze bei Wagen (wo man die Radsätze offenen sehen kann) gerne gesehen, aber kein Muss. Nachdem Reboxx nicht mehr am Markt ist, sind diese inzwischen schwer zu bekommen. Einzeln Anbieter wie z.B. Exactrail bieter zwar solche an, nur passen die von der Achslänge her nicht Mal zu den eigenen Wagen. Manche Radsätze lassen sich schmäler drehen, aber nicht jeder hat Zugang zu einer Uhrmacherdrehmaschine. Bei Loks sind die Radsätze nicht so im Focus und werden in der Regeln nicht umgebaut – was ja auch Kosten spart.

Der Grashüpfer wartet neben der Einfahrt zum Yard.

Bei den Kupplungen sind nur Plastikkupplungen auf dem Index, Kadee 83 ohne den unsäglichen Vorentkupplungsbügel sind bei einem Großteil der Wagen im Einsatz, bei wenigen auch noch die No5. Die kleineren, fast maßstäblichen Kupplungen erfordern jedoch einen saubere Höhenjustierung (da hab ich mir selber die eine oder andere Schadwagenkarte geschrieben) und offenbaren bei langen Wagen so manchen Gleisbaufehler. In Summe ist jedoch ein zuverlässiger Rangierbetrieb damit möglich.

DCC
Natürlich wurden wieder keine LN-Boxen mehr aufgebaut, sondern nur mit WiFreds gefahren. Es ist schon beeindruckend wie schnell aufgebaut und betriebssicher das DCC ist, wenn man nur 3 lange LN-Kabel zwischen der Zentrale und den Booster gezogen werden müssen. Das spart massiv Zeit beim Aufbau und durch den quasi kompletten Entfall von Störungen durch die nicht vorhandenen vielen Streckverbinungen.

Ich habe die das neue Uhlenbrock LN-WiFi Interface 63860 ausprobiert, aber das war leider noch nicht tauglich. Da ist noch ein Software Update nötig. Daher wurde dann schnell wieder auf PC mit jmri und USB-LN-Interface gewechselt und damit störungsfrei das Treffen gefahren.

Fazit und Fortsetzung?
Das Betriebskonzept hatten wir ja schon im sehr kleinen Kreis im Herbst ein Privattreffen im Bw Kornwestheim durchgeführt, es hat aber auch allen, die bei der Art von Treffen nun zum ersten Mal dabei waren sehr viel Spaß gemacht hast. Fortsetzung im Jannuar 2024 – dann wahrscheinlich sogar in der großen Halle in Waldenburg ist fest eingeplant.

Nochmal der Yard mit der SD 60M der NS

Andreas Rittershofer hat das Treffen mit seiner Kamera besucht, seine Bilder sind auf Kleinbahnwiki zu finden.

Bilder?
Meine Bilder habe ich zum ersten Mal mit einen Lumix GX-80 mit Focus Stacking erstellt. Die Kamera erstellt in Form eines 4K-Films ein kurzes Video mit allen fokussierbare Schärfeebenen. Das Bild muss dann in Einzelbilder zerlegt werden (mit ffmgp) und dann mit einer entsprechenden Bildbearbeitungssoftware (Affinity 2) eine Bild aus allen Ebenen, die scharf abgebildet sind, erstellt. Für mich war es der erste Versuch, sicher noch nicht perfekt aber doch recht beindrucken. Vor allem wenn man bedenkt, dass alle Bilder aus der Hand ohne Stativ entstanden sind. Bei den Lichtverhältnissen in der Halle bedeutet dies ständig offene Blende und ISO 1250.



Gebäude für Meliwatha

Vorbildgebäude sind – vor allem in den USA – imposant groß, eine Lokomotive wirkt winzig davor. Genau so sollte die Hintergrundgebäude für das Twin-Cities-Prjekt – das inzwischen den Namen Meliwatha bekommen hat – werden. Da war auf jeden Fall Eigenbau angesagt. Die Inspiration lieferte das entsprechende Gebäude im MNNR Industriegebiet.

Das gelbe Produktions- und Lagergebäude sowie der Rohbau des Wate-Oil-Dealers

So ein Gebäude braucht Fenster, viele Fenster und filigran sollen die auch sein. Also wurde ein Aetzfilm erstellt.

Massenhaft Fenster, schon weiss lackiert.

Für die Fassade wurde auf die CNC-Fraese zurückgegriffen. Anders sind so viele Fensterausschnitte ich genau und sauber in einer Flucht hinzubekommen.

Die Fräse hat fleissig Fensteröffnungen gefraest, die Fassade entstand aus 1 mm Polystyrol.

Um die doch recht dünne Fassade zu stabilisieren wurde aus Kunststoff-Profilen eine Stützkonstruktion erstellt.

8 mm T-Profile stützen die Fassade.
L-Profile bilden den Abschluss nach unten und zu den Stirnseiten.

Um später das Gebäude selektiv beleuchten zu können wurden Etagenboeden eingebaut.

Da die genaue Anpassung an die T-Profile doch sehr aufwendig geworden wäre, wurden kleine Passstücke gefräst, die das Gebäude weiter stabilisieren und die Lichtausbreitung ins nächste Geschoss verhindern.

Nun müssten die vielen Fenster eingebaut werden.

Die Fenster wurden mit dem umlaufenden Rand in der Fensteröffnungen platziert und dann mit der ganz feinen Kanüle vorsichtig sehr sparsam mit Sekundenkleber verklebt.

Die Verglasung erfolgte mit hauchdünnen Mikroskop-Deckglaesern.

Der mittlere Teil des Produktionsgebäudes auf der Convention in Rodgau.

Für die Rampen am Lagergebäude wurden rechteckige Aussparung ausgefräst, so bekommen die Stützen mehr Halt und sind schön gleichmäßig positioniert.

So wird es stabil und gleichmäßig.
Das Lagergebäude auf der Convention in Rodgau.

Brückenbau für Meliwatha

Im linken, landschaftlich geprägten Anlagenteil wird ein Gewässer überquert

Auf der Anlage befinden sich eine ganze Menge an Brücken. Die doppelgleisige Main überquert das Gewässer jeweils aus eine Kombination aus zwei Kastenbrücken von Micro Engineering und den Hauptbrücken von H0fine/inari.pl (aus Neusilber geätzte Fertigmodelle).

Die passenden Brückenfundamente wurden individuell aus PVC-Plattenmaterial aufgebaut.

Hat Recht viel Zeit gekostet, bis alle Brückenfundament gepasst haben.

Die hintere Brücke der abzweigenden Strecke ist einteilig. Dies ist eine Central Valley 150′ Pratt Truss Bridge 1820.

Der Kunststoffbausatz würde etwas verfeinern.
Neue geätzte Knotenbleche (selbst erstellt) verfeinern das Modell.
Die Zugstangen und -Bleche wurden neu aus Metall erstellt.


Auch deren Brückenfundamente wurden aus PVC-Plattenmaterial aufgebaut.

Recht viel Aufwand wurde in die Brückenschwellen gesteckt. Bei der Nebenstrecke wurde die Schwellenlage unveraendert übernommen und nur Pertinaxschwellen eingefügt, um die Leitschienen vernünftig befestigen zu können.

Bei der Main haben die Brückenschwellen einen engeren Abstand.

Recht aufwendig, war die Böschung an die Brückenfundament anzupaassen

Die Wasserfläche wurde mit Spachtelmasse etwas bewegt moduliert und dann mit verschiedenen gedeckten Blau/-Grün- und Brauntönen farblich gestaltet.

Am rechten Anlagenrand führt ein 4-spuiger Highway über die Bahnhofsgleise. Da mir die angebotenen Bausätze für eine solch große Brücke in viel zu kleine Teile gestueckelt (und damit auch zu teuer geworden wäre) habe ich die komplett selbst gebaut.

Polystyrol-Rohbau.

Die Fahrbahnplatten sind auf der CNC-Fraese graviert. Träger und Fahrbahnbegrenzung sind aus verschiedenen Kunststoffprofilen gebaut.

BNFE 19708 – Reefer

Einer meiner Lieblingswagen ist der „geflammte“ Genesis Reefer. Die weiße Farbgebung in Kombination auf den zahlreichen Roststellen und den farbenprächtigen Graffiti macht den Wagen natürlich zum Blickfang.

Eine meiner Lieblingsmodelle

Die Rostspuren entstanden mit Ölfarben. Dabei werden wasservermischbare Ölfarben (klingt unlogisch, aber es gibt diese im Künstlerbedarf…) wenig verdünnt punktuell aufgetragen und dann mit dem Wattestäbchen wieder abgenommen.

Die Prozedur wir mehrfach wiederholt und die Zwischentrocknungszeiten jeweils variiert. Je länger man die Farbe antrocknen, lässt umso erhabener und blumiger werden die Rostspuren. So bekommt man ein lebendiges Farbenspiel.

Die Graffiti sind „nur“ viel viel Arbeit. Die jeweilige Grundfarbe als Fläche malen, dann die Outlines mit Schwarz setzen. Wer die Bilder ganze genau mit dem Vorbildfoto vergleicht, wird feststellen, dass ich „mal wieder“ einfach drauf los „gemalt“ habe und damit eine geringe Längenverzerrung bekommen habe. Man kann auch die Graffiti penibel auf dem Wagenkasten mit Bleistift ganz dünn vorzeichnen.

Ich orientiere mich an der Lage der Kastenstützen, Beschriftungen, Türverschlüssen usw. Das Gesamtbild des Wagens zu erreichen ist mir wichtiger, daß nur die 4. Spitze des mittleren Graffitiblocks nicht genau mittig auf der 7 Kastensäule sitzt kann ich „aushalten“. Was aber nicht passieren darf, ist daß ein Graffiti zu hoch am Wagen sitzt (… die Sprayer haben i.d.Regel keinen Hubsteiger oder ein Fahrgerüst dabei…). Klassischer Fehler derjenigen, die einfach nur eine Decal-Graffitti auf den Wagen aufbringen, daß sie sich darüber keine Gedanken machen und zu wenig Vorbildfotos anschauen und die Decals dann rechts oben am Wagenkasten aufbringen: Da ist ja schön Platz und es wird keine Beschriftung überdeckt.

Daher suche ich mir auch IMMER ein Graffiti auf dem entsprechenden Wagentyp. Einfaches ein schönes Graffiti von eine Brücke auf einen Wagen zu malen kann ziemlich in die Hose gehen, wenn die Größenproportionen dann nicht hinhauen.

Für die anderen Wagenseite habe ich mich übrigens an dem Bild orientiert.

GNTX 297054

Das sehr schöne Exactrail-Modell der rail gon war eines meiner frühen N-Graffiti.

Wie alle Gondolas, sollte der Wagenkasten innen rostig lackiert werden. Auch bei Wagen mit gutem Erhaltungszustand, wie der rail gon, sind rostige Ladegutspuren üblich, wie man sehr schön bei dem Vorbildfotos erkennen kann. Dazu wird der Wagenkasten oben abgeklebt und innen mit einem Rostton gespritzt.

Wie bei schwarzen Wagenkasten üblich eher weniger Graffiti.

Da der Schwarzton der Wagenkastens zu hart war, habe ich den nachträglich ganz dünn mit lichtgrauer Haftgrundierung übersprüht, besser wäre es gewesen dies vor der „Graffiti-Malerei“ zu tun.

BN 287165

Bei dem Exactrail-Modell wollte ich dem Wagenkasten den „Grasgrün-Carakter“ nehmen. Der Wagen im Einsatzzeitraum nach 2006 war natürlich sehr stark ausgeblichen.

Etwas in die Jahre gekommener Box-Car

Es gibt zwei Methoden den Grundfarbton aufzuhellen und die Strahlkraft zu nehmen und so den out-of-the-box-Wagen realistisch wirken lassen:

1.) Mit der Staub- und Pigmentfarbe Grau-Schmutz und mehrfacher Anwendung mit Lösungsmittel weiße Pigmente in den Lack einzuarbeiten.

2.) Oder, wie ich es bei den BN-Wagen gemacht habe, den Wagenkasten ganz, ganz dünn mit lichtgrauer Haftgrundierung überzuhauchen. Es muss wirklich ein Hauch bleiben, sonst sieht es wie „übersprüht“ aus.